Teneriffa Reiseführer - Wirtschaft |
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Die Wirtschaft Teneriffas stützt sich auf die Tourismusindustrie. Aufgrund ihres außergewöhnlich attraktiven Klimas zieht die Insel jedes Jahr rund 3 Millionen Touristen an. Die Einheimischen leben auf einem viel niedrigeren Niveau von der Bananenindustrie, anderen Agrarexporten und neu entstehenden Dienstleistungsindustrien. Die Landwirtschaft war für lange Zeit die Hauptstütze der Kanaren. Wein von Weingärten auf unbewässerten Hängen bildete bis 1853 das Haupterzeugnis. In jenem Jahr wurden die Weingärten von einer Rebenkrankheit, die durch die Reblaus verursacht wurde, heimgesucht, was zur Folge hatte, dass der Weinanbau größtenteils von der Koschenilleproduktion abgelöst wurde. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging die Koschenilleindustrie (aufgrund des Wettbewerbs mit den synthetischen Farben) zurück und wurde durch den Anbau von Bananen, Tomaten, Kartoffeln, anderen Gemüsen und Früchten ersetzt. Die Bananen, die immer noch das Haupterzeugnis der Kanaren darstellen, werden auf dem spanischen Markt gegen ausländische Konkurrenz geschützt. Tomaten werden von November bis April für den Export angebaut. Blumen und Pflanzen sind ein relativ neuer Exportmarkt. Getreide muss in großem Maße eingeführt werden. Die Tourismusindustrie der Kanaren wächst seit 1950 rapide und damit kam gleichzeitig ein beträchtlicher Zuwachs an Hotels und staatlich geführten Herbergen. Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife sind die Hauptanziehungspunkte für Touristen in der Hochsaison zwischen Dezember und März. |

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